Die WordPress Pagespeed einer Website ist ein wichtiger Rankingfaktor bei der organischen Suchmaschinenoptimierung. Eine gelungene SEO basiert auf dem bestmöglichen Nutzererlebnis für den User und die Ladezeit gehört eindeutig dazu.

Gerade bei WordPress-Websites mit vielen Plugins und ausgefeilten Templates kann eine zu langsame Ladezeit schnell zu einem Problem werden. Aus einer schlechten WordPress Pagespeed resultieren hohe Absprungraten, schlechte Convertion-Rates sowie eine katastrophale User-Experience.

Grafiken

Es gibt viele Ansätze die Pagespeed zu optimieren. Hierzu gehören sicherlich perfekt optimierte Bilder, denn Grafiken werden oft viel zu groß gespeichert und rauben immens Ladezeit. Hier sollten alle Grafiken durchgecheckt und gegebenenfalls neu und optimiert für das Web bereitgestellt werden.

WordPress Pagespeed – Caching und Komprimierung

Durch Caching und Code-Komprimierung kann die Ladezeit ebenfalls positiv beeinflusst werden. Hierzu gibt es eine Fülle von Plugins, welche diese Aufgabe hervorragend meistern. Meine persönliche Empfehlung hierzu ist Autoptimize. Zur Bildoptimierung ist Smush mein persönliches lieblings-Plugin. Um die Größe der Seite zu optimieren und hierdurch die Ladezeiten zu optimieren, ist die Komprimierung via Gzip ein hervorragende Lösung. GZIP funktioniert Serverseitig und kann ideal mit dem Plugin „Autoptimize Pre Compress Files WordPress Plugin“ realisiert werden. Dieses Plugins setzt einen Hook in die Autoptimize API und aktiviert die Komprimierung mit GZIP vor dem Cachen durch Autoptimize.

Google-Fonts

Nutzen Sie Google-Fonts? Dann sollten Sie von der Möglichkeit gebrauch machen, diese lokal zu hosten. Ansonsten wird Ihre Website durch zusätzliche HTTP-Anfragen ausgebremst. Hierzu laden Sie sich die benötigten Google-Fonts herunter. Wandeln Sie Schriften vom TTF-Format in WOFF Schriften um. Hierdurch erreichen Sie die höchstmögliche Kompatibilität. Googlen Sie einfach nach „ttf woff konvertieren“.  Sie bekommen etliche Online-Tools zum konvertieren der Schriften vorgeschlagen. Haben Sie diese erfolgreich konvertiert, müssen Sie die Schriften auf Ihren FTP-Server uploaden. Nun können Sie die Schriften via regulären CSS-Code direkt auf Ihrer Website einbinden.

Überflüssige Prozesse

Standardmässig laufen etliche Prozesse im Hintergrund von WordPress, oftmals weitaus mehrmals nötig. Solche Prozesse können deaktiviert werden. Auch hierfür gibt es ein interessantes Plugin namens Clearfy. Auch interessante Sicherheitseinstellungen übernimmt das Plugin auf Knopfdruck. Von daher eine ganz klare Installationsempfehlung. Es gibt Einstellungen, welche gegebenenfalls die Funktionstüchtigkeit der Website einschränken können. Von daher ist vor Gebrauch des Plugins zu empfehlen, eine vollständige Sicherung der Website-Files sowie von der Datenbank anzufertigen.

Plugins

Auch den Plugins sollte besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Denn diese laden oft auf allen Seiten der Website, werden aber nur punktuell an bestimmten Stellen benötigt. Hier gilt das Kontaktformular Form 7 als ideales Beispiel. Oftmals wird das Plugin nur auf der Kontakt-Website oder auf bestimmten Landingpages verwendet aber es wird überall geladen. Hier hilft ein Plugin wie Perfmatters weiter.Mithilfe des Plugins können diese auf bestimmten Unterseiten deaktiviert werden.

Aber auch hier gilt: Fertigen Sie vor Anwendung eines solchen Plugins unbedingt eine vollständige Datensicherung Ihrer Website an und gehen Sie bei der Konfiguration Schritt für Schritt voran. 

Benötigen Sie Unterstützung bei der Suchmaschinenoptimierung Ihrer Website oder sind Sie nicht mit Ihrer WordPress Pagespeed zufrieden? Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.